Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Coaching und Beratung

§ 1 Geltungsbereich

1.1 Die nachfolgenden Nutzungsbedingungen beinhalten die grundlegenden Regeln für jegliche Nutzung dieser Webseite. Sie gelten für alle angebotene Services auf sama-riter.de (nachfolgend als „wir“ bezeichnet). Nutzer können sich auf unserer Plattform („sama-riter.de“) anmelden, ein Profil hinterlegen, mit der Community in Kontakt treten, Artikel veröffentlichen und Artikel kommentieren. Darüber hinaus bieten wir einen virtuellen Marktplatz für Coaches und Klienten (“Coachees”) an.

1.2 Der Nutzer akzeptiert die Nutzungsbedingungen durch den Besuch der Webseite und/oder durch die Inanspruchnahme durch eines unserer Services.

1.3 AGB des Nutzers werden hiermit ausdrücklich widersprochen.

1.4 Wir behalten uns vor, Inhalte (Texte, Bilder, Videos, Links auf andere Webseiten u.ä.) auf sama-riter.de jederzeit ohne Ankündigung ändern zu können.

§ 2 Registrierung

2.1 Eine Registrierung ist für den Erhalt unseres Newsletters und des Blog's notwendig, sowie für die aktive Teilnahme in der Community und der Nutzung weiterer Services. Dabei ist die Bestätigung der Email Adresse notwendig.

2.2 Die Registrierung ist nur volljährigen, natürlichen Personen gestattet.

2.3 Die Registrierung auf Sama-riter.de ist kostenlos, in Anspruch genommene Leistungen können allerdings kostenpflichtig sein. Der Nutzer wird in diesem Fall ausdrücklich darauf hingewiesen.

2.4 Das Nutzerkonto ist nicht übertragbar.

§ 3 Abmeldung

3.1 Die Nutzer können sich zu jedem Zeitpunkt ohne Angabe von Gründen von sama-riter.de abmelden.

3.2 Wir behalten uns vor, Nutzer zu jedem Zeitpunkt ohne Angabe von Gründen zu kündigen und von unserer Plattform zu entfernen.

§ 4 Anlegen eines Profils als Coach

4.1 Nach erfolgreicher Registrierung kann der Nutzer ein Coaching Profil anlegen. Dabei verpflichtet sich der Nutzer, jederzeit wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und seine Daten stets aktuell zu halten. Jeder Nutzer kann nur ein Profil anlegen.

4.2 Der Nutzer trägt stets dafür Sorge, dass sein Profil ausschließlich von ihm und nicht von Dritten genutzt wird. Damit haftet er für alle Handlungen, die Dritte über sein Profil begehen.

4.3 Die Verwendung eines öffentlichen Profilfotos setzt voraus, das der Nutzer die erforderlichen Nutzungsrechte innehat und er versichert, dass er es rechtlich unbedenklich an uns weitergeben darf.

4.4 Weiterhin verpflichtet sich der Nutzer, nur Inhalte anzugeben / hochzuladen, wenn er die erforderlichen Nutzungsrechte innehat. Der Nutzer verpflichtet sich, keine rechtswidrigen Inhalte auf sama-riter.de zu veröffentlichen, sowie Inhalte, die die Privatsphäre oder Persönkeitsrechte anderer verletzen, die pornografische oder herabwürdige Texte oder Motive beinhalten, Unwahrheiten behaupten, oder die das Urheber-, Leistungsschutz-, Markenrecht oder sonstige Rechte verletzen.

4.5 Im Falle von Pflichtverletzungen des Nutzers behalten wir uns das Recht vor, den Nutzer von sama-riter.de zu löschen und zu sperren.

§ 5 Kommentieren von Beiträgen

5.1 Der Nutzer verpflichtet sich, keine rechtswidrigen Inhalte in die Kommentare zu schreiben.

5.2 Der Nutzer verpflichtet sich weiterhin, keine Inhalte zu veröffentlichen, die wettbewerbswidrige Handlungen beinhalten sowie andere kommerzielle Interessen verfolgen (Ketten-, Schneeball- oder Pyramidensystem).

5.3 Weiterhin verpflichtet sich der Nutzer, nur Inhalte anzugeben / hochzuladen, wenn er die erforderlichen Nutzungsrechte innehat. Der Nutzer verpflichtet sich, keine rechtswidrigen Inhalte auf sama-riter.de zu veröffentlichen, sowie Inhalte, die die Privatsphäre oder Persönkeitsrechte anderer verletzen, die pornografische oder herabwürdige Texte oder Motive beinhalten, Unwahrheiten behaupten, oder die das Urheber-, Leistungsschutz-, Markenrecht oder sonstige Rechte verletzen.

5.4 Im Falle von Pflichtverletzungen des Nutzers behalten wir uns das Recht vor, den Nutzer von sama-riter.de zu löschen und zu sperren.

5.5 Wir übernehmen kein Gewähr für die Richtigkeit der Inhalte in den Kommentaren.

§ 6 Haftung

6.1 Wir übernehmen keine Verantwortung für die inhaltliche Vollständigkeit und Richtigkeit der generierten Daten und Inhalte der Nutzer, sowie deren Missbrauch.

6.2 Wir weisen darauf hin, dass wir weder die Qualität der Dienstleistungen der Coaches beurteilen, noch die Richtigkeit der Angaben der Coaches bestätigen können. Damit schließen wir uns von der Haftung der erhaltenen Leistungen der Nutzer aus.

6.3 Etwaige Schadensersatzansprüche des Nutzers gegen uns sind ausgeschlossen. Ausgenommen hiervon sind Ansprüche, die durch vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzungen seitens sama-riter.de entstanden sind.

6.4 Sämtliche Ansprüche aufgrund mangelhafter Leistungen sind gegen den jeweiligen Nutzer (Coach oder Coachee) zu richten.

6.5 Im Falle der schuldhaften Pflichtverletzung des Nutzers, und werden wir deswegen von Dritten in Anspruch genommen, muss der Nutzer uns von allen Kosten, die in diesem Zusammenhang entstehen, inklusive der eigenen Rechtsverteidigung, freistellen.

6.6 Wir haften nicht für die Coachings, Qualität, Resultate oder andere Zusammenhänge der empfohlenen Coaches auf sama-riter.de. Bei Verwendung der Sama-riter.de Plattform und den Empfehlungsservice, erklären Sie sich mit dem Haftungsausschluss ausdrücklich einverstanden

6.7 Wir schließen uns ausdrücklich von der Pflicht aus, Inhalte jeglicher Art (Texte, Bilder, Tonmaterial u.ä.) überprüfen zu müssen.

6.8 Sama-riter.de kann unter keinen Umständen die Betreuung oder Behandlung durch einen Psychologen oder Psychotherapeuten ersetzen.

 

§ 7 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

7.1 Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen dem Coach und Berater Samah Wipke (nachfolgend Coach genannt) und dem/der Coachee/Trainee als Dienstvertrag im Sinne der §§ 611 ff BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts abweichendes schriftlich vereinbart wurde.

7.2 Der Vertrag kommt zustande, wenn der/die Coachee das generelle Angebot des Coaches, die Beratung in beruflichen und privaten Entscheidungssituationen (Coaching) annimmt. Dazu gehören Übungen zur Selbsterfahrung und kognitiven Umstrukturierung.

7.3 Der Coach ist berechtigt, einen Dienstvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn er aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht coachen und beraten kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch der Coaches für die bis zur Ablehnung der Beratung entstandenen Leistungen, erhalten.

§ 8 Inhalt des Dienstvertrags

8.1 Der Coach erbringt seine Dienste gegenüber dem/der Coachee in der Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks Beratung, Schulung und Prävention anwendet. Der Coach ist berechtigt, die Methoden anzuwenden, die dem mutmaßlichen Willen des/der Coachee entsprechen, sofern der/die Coachee hierüber keine Entscheidung trifft.

8.2 Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Coachees kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Gegenstand des Vertrags ist daher die Erbringung der vereinbarten Coaching- bzw. Trainingsleistung, nicht die Herbeiführung eines bestimmten Ziels des/der Coachee.

Soweit der/die Coachee die Anwendung derartiger Gespräche, Maßnahmen oder Entspannungsverfahren ablehnt und ausschließlich nach wissenschaftlich anerkannten Methoden gecaocht/trainiert werden will, hat er das dem Coach gegenüber zu erklären.

§ 9 Rechtliche Rahmenbedingungen des Coaches

9.1 Coaching und Training sind ausdrücklich keine Ausübung der Heilkunde, demnach darf der Coach gem. HPG § 1 Abs. 2 keine Krankheiten feststellen, heilen und lindern. Der Coach darf keine Krankschreibungen vornehmen und er darf keine Medikamente verordnen.

9.2 Coaching und Training sind keine Psychotherapie und kein Ersatz für eine Psychotherapie. Der/die Coachee trägt während des gesamten Coaching- bzw. Trainingsprozesses die volle Verantwortung für sein/ihr Handeln, sowohl während, als auch außerhalb der Coaching- bzw. Trainingstermine. Die Teilnahme an einem Coaching bzw. Training setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus.

Ist der Veranstalter eines Gruppencoachings oder Gruppentrainings- bzw. einer Seminarveranstaltung nicht der Coach/Trainer, genießen die Coachees/Trainees keinen Versicherungsschutz durch ihn.

9.3 Samah Wipke (Geschäftsführerin von Sama-riter.de) ist bestrebt Coachees de passenden Coach zu empfehlen. Diese Dienstleistung ist für Coachees kostenlos.

 

9.4 Sama-riter.de distanziert sich von anderweitigen und jeglichen Internetauftritten und deren Inhalte der auf sama-riter.de empfohlenen Coaches.

§ 10 Mitwirkung des Coachees/Trainees

10.1 Zu einer aktiven Mitwirkung ist der/die Coachee nicht verpflichtet. Eine Beratung ist in den meisten Fällen aber nur bei aktiver Mitwirkung des/der Coachee sinnvoll. Dies gilt insbesondere für die Erteilung erforderlicher Auskünfte als Grundvoraussetzung für ein Coaching bzw. Training wie auch für eine aktive Mitarbeit bei anderen Methoden.

10.2 Auch kann die Ablehnung einer angeratenen oder notwendigen ärztlichen Untersuchung für den Fortgang einer weiteren Beratung im Sinne des/der Coachee bestimmend sein.

10.3 Der Coach ist berechtigt, die Beratung zu beenden, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben ist, insbesondere wenn der/die Coache die Coaching- bzw. Trainingsinhalte verneint.

Auch der/die Coachee hat das Recht, die Beratung zu beenden, wenn das Vertrauen nicht mehr gegeben ist. Dies muss rechtzeitig – mindestens eine Woche vor dem nächsten vereinbarten Beratungstermin und schriftlich erfolgen.

§ 11 Honorierung des Coaches/Trainers

11.1 Der Coach hat für seine Dienste einen Honoraranspruch. Wenn die Honorare nicht individuell zwischen dem Coach/Trainer und dem/der Coachee vereinbart worden sind, gelten die Sätze, die in der Preisliste der Coachs aufgeführt sind. Alle anderen Honorarlisten oder – Verzeichnisse gelten nicht.

11.2 Die Honorare für die Dienstleistungen zwischen sama-riter.de und dem Coach/Trainer oder dem/der Coachee sind per Vorkasse zu bezahlen. Etwaige Zahlungsziele, Ratenzahlungen oder Sonderkonditionen sind vor Beginn des Coachings bzw. Trainings zu vereinbaren und im Coaching- bzw. Trainingsvertrag festzuhalten.

11.3 Bei nicht in Anspruch genommenen vereinbarten Terminen, verpflichtet sich der/die Coachee unwiderruflich zur Zahlung des Ausfallhonorars in Höhe von 100 % der Termingebühr. Das Ausfallhonorar ist sofort ohne Frist zahlbar. Die vorstehende Zahlungsverpflichtung tritt nicht ein, wenn der/die Coachee 24 Stunden vor Beginn des vereinbarten Termins absagt oder ohne Verschulden, z.B. im Falle eines Unfalls, am Erscheinen verhindert ist.

In diesen Fällen wird jeweils ein Ersatztermin vereinbart. Ein Nachweis des unverschuldeten Nicht-Erscheinens kann vom Coach verlangt werden.

11.4 Termine, die von Seiten des Coaches abgesagt werden müssen, werden dem/der Coachee nicht in Rechnung gestellt. Der/die Coachee hat in einem solchen Fall keinerlei Ansprüche gegen den Coach. Dieser schuldet auch keine Angabe von Gründen.

11.5 Wird ein Coaching- bzw. Trainingstermin außerhalb des Praxisstandorts vereinbart, werden zuzügl. zum Honorar angemessene Reise- und gegebenenfalls Übernachtungskosten berechnet.

§ 12 Vertraulichkeit des Coachings bzw. Trainings

12.1 Der Coach behandelt die Daten des/der Coachee vertraulich und erteilt bezüglich der Inhalte der Gespräche und Übungen, sowie deren Begleitumstände und die persönlichen Verhältnissen des/der Coachee Auskünfte nur mit ausdrücklicher Zustimmung des/der Coachee. Auf die Schriftform kann verzichtet werden, wenn die Auskunft im Interesse des/der Coachee erfolgt und anzunehmen ist, dass der/die Coachee zustimmen wird.

12.2 § 11 Abs. 1 ist nicht anzuwenden, wenn der Coach aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist, beispielsweise bei Straftaten, oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunftspflichtig ist. Dies gilt auch bei Auskünften an Personensorgeberechtigte, nicht aber für Auskünfte an Ehegatten, Verwandte, Familienangehörige, Kollegen oder Vorgesetzte.

12.3 § 11 Abs. 1 ist ferner nicht anzuwenden, wenn in Zusammenhang mit der Beratung, Schulung und Prävention persönliche Angriffe gegen den Coach oder seine Berufsausübung stattfinden und er sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten kann.

12.4 Der Coach führt Aufzeichnungen über seine Leistungen. Dem/der Coachee steht eine Einsicht in diese Aufzeichnungen zu; er/sie kann eine Herausgabe dieser Aufzeichnungen verlangen und erhält in diesem Fall die dort festgehaltenen Informationen in Kopie. § 11 Abs. 2 bleibt davon unberührt.

12.5 Sofern der/die Coachee ein detailliertes Protokoll über das Coaching bzw. Training verlangt, erstellt der Coach/Trainer dieses kosten- und honorarpflichtig nach tatsächlichem Zeitaufwand aus den Aufzeichnungen.

§ 13 Meinungsverschiedenheiten

Meinungsverschiedenheiten aus dem Coaching- bzw. Trainingsvertrag und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollten gütlich beigelegt werden. Hierzu empfiehlt es sich, Gegenvorstellungen, abweichende Meinungen oder Beschwerden schriftlich der jeweils anderen Vertragspartei vorzulegen.

§ 14 Salvatorische Klausel

14.1 Sollten einzelne Bestimmungen des Beratungsvertrages oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Beratungsvertrages insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.

14.2 Auf diesen Vertrag findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Im Geschäftsverkehr mit Verbrauchern innerhalb der Europäischen Union kann auch das Recht am Wohnsitz des Verbrauchers anwendbar sein, sofern es sich zwingend um verbraucherrechtliche Bestimmungen handelt.
 

Bitte Lese unsere Richtlinien aufmerksam durch und beachte Sie strengstens.